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Tag der offenen Tore bei der Feuerwehr in Alsfeld

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Tag der offenen Tore bei der Feuerwehr in Alsfeld

Alsfeld (pw). Zum Tag der offenen Tore lädt die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld am 11. August (Sonntag) ab 10 Uhr ein.

Rund um die Feuerwache am Fulder Tor 43 wird ein Mitmach-Programm angeboten. So können die Einsatzfahrzeuge und die Gerätschaften der Feuerwehrleute bei einer großen Fahrzeugausstellung in Augenschein genommen werden, Probesitzen auf den Autos mit Blaulicht und Martinhorn mitinbegriffen. In einer Talkrunde wollen die Feuerwehrleute mögliche Gefahren im Haushalt aufzeigen, dazu moderiert der Romröder Hauptbrandmeister Björn Preuß-von Brincken.

Bei einem nachgestellten Verkehrsunfall und einem simulierten Gefahrgut-Unfall können Besucher die Tätigkeiten der Feuerwehr aus nächster Nähe in Augenschein nehmen. „Die Unfälle werden statisch nachgestellt, sodass jeder Besucher den Unfall förmlich anfassen kann“, schildern die Feuerwehrleute. Auch das Deutsche Rote Kreuz aus Alsfeld wird sich in diesem Rahmen präsentieren. Für Kinder warten eine Hüpfburg sowie Spiele rund um das nasse Element, die von der Jugendfeuerwehr sowie der Kinderfeuerwehr organisiert werden. Zudem kommt der Ballon-Künstler „Käptn Ballon“. Nicht nur für Kinder wird auch eine Foto-Box aufgestellt sein. Im Rahmen des Aktionstages gibt es Führungen auf den Schlauchturm der Feuerwache, der einen einmaligen Ausblick über Alsfeld ermöglicht.

Für die Besucher bieten die Frauen und Männer der Feuerwehr Leckeres vom Grill an, dazu zählen Burger, Spießbraten und Bratwurst. Die besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebten Pommes sind aber auch im Angebot. Für Vegetarier gibt es eine Kartoffel-Paprika-Pfanne. Zum Nachtisch gibt es Eis. Am Nachmittag wird ein Blaulicht-Café mit Waffeln und Kuchen angeboten. Die kühlen Getränke werden in speziellen „Smart-Bechern“ serviert. Die Tore der Feuerwache schließen für die Besucher um 17 Uhr.

Im Rahmen des Tages der offenen Türe wird an die Feuerwehr der Stadt Alsfeld ein neuer Einsatzleitwagen vom Typ ELW 1 im Wert von über 130.000 Euro übergeben werden. Zudem wird bei der show and brass band der Feuerwehr ein Kleinbus offiziell in den Dienst gestellt werden. Die show and brass band wird den Aktionstag musikalisch mit verschiedenen Auftritten umrahmen.

Fakten zur Feuerwehr Alsfeld

Die Feuerwehr der Stadt Alsfeld ist eine Freiwillige Feuerwehr und keine Berufsfeuerwehr. Sie verfügt über eine Einsatzabteilung mit über 70 freiwilligen Frauen und Männern, die bei Bränden oder Unfällen mit bis zu 15 Einsatzfahrzeugen zur Hilfe eilen. Zudem gibt es einen Feuerwehrvereine mit 520 Mitgliedern, die das Wesen rund um den Brandschutz in Alsfeld und den zugehörigen Orten fördern. Im Vorjahr retteten die Alsfelder Feuerwehrleute bei 275 Einsätzen insgesamt zwei Menschenleben. Die Einsätze gliederten sich in 42 Brände, 156 Hilfeleistungen und 77 Fehlalarme. Im Vorjahr wurden von den Ehrenamtlichen mehr als 11.000 Dienststunden geleistet.

Zur Geschichte der Feuerwehr Alsfeld

Die Feuerwehr Alsfeld blickt auf eine über 160-jährige Geschichte zurück und zählt zu einer der ältesten Hessischen Feuerwehren. Gegründet wurde sie im Januar des Jahres 1854 als Freiwilliges Feuerwehr-Korps. Zuvor bestand eine Bürgerfeuerwehr, in deren Dienst die Einwohner Alsfelds noch verpflichtet wurden. Der Anstoß für die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr geschah bereits im Jahr 1853, als der Spritzenfabrikant Carl Metz aus Heidelberg zum damaligen Alsfelder Bürgermeister Ramspeck  kam und über den Kauf einer „Abprotz-Saugspritze“ verhandelte. Nach dem Kauf der neuen Spritze am 12. Dezember 1853 für 1200 Gulden wurde drei Tage später die Bürgerschaft zu einer Versammlung in das Weinhaus eingeladen, bei dem sich ein provisorisches Gründungskomitee bildete. Nach einer Generalversammlung hat sich dann im Januar 1854 ein Verein von Freiwilligen unter dem Namen „Alsfelder Feuerwehr“ gebildet. Bereits am 3. September 1855 wurden 67 Mitglieder zur Bedienung der neuen Stadtspritze gezählt. Die Uniformierung des Korps bestand aus einer von jedem Mitglied selbst anzuschaffenden weißen Jacke und aus einem städtischen Zinkhelm in schwarzer Farbe mit einem mit „A“ gekennzeichnetem Messingwappen sowie einem schwarz-rot gestreiftem Gürtel. Die Hauptleute trugen Messinghelme mit rotem Busch, die Adjutanten mit weißem Busch. Das Freiwillige Feuerwehr-Korps bestand aus einer Steigerabteilung mit der Nummer 1, der Saugspritzenabteilung mit der Nummer 2 und der Wachmannschaft mit der Nummer 3. Die Geräte des Korps waren im Spritzenhaus am sogenannten Spital untergestellt. Die Bürger- oder Pflichtfeuerwehr bestand neben dem Freiwilligen Feuerwehr-Korps in dieser Zeit  in ihrer alten Form weiter.

 

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