Katwarn Warnungen

ALSFELD (pw). Der Brand einer Werkstatt stellte am Freitagabend das Szenario für die Jahreshauptübung der Alsfelder Jugendfeuerwehr.

Insgesamt vierzig Mädchen und Jungen aus Alsfeld und Eifa bekämpften die fiktiven Flammen mit einem großen Löschangriff im Industriegebiet Ost. Wie Jugendfeuerwehrwart Thomas Dreßler schilderte, mussten die Nachwuchsbrandschützer das Feuer von allen Seiten bekämpfen.

Mit mehr als zehn Strahlrohren löschten die Jugendfeuerwehrleute den Brand, das nötige Wasser wurde über einen Hydranten in der Ernst-Diegel-Straße bezogen. Trotz Regenschauer hatten die Jugendlichen sichtlich Spaß an dem groß angelegten Löschangriff, den etwa dreißig Zuschauer verfolgten. Im Publikum befand sich Werkstattbesitzer Stefan Riegelmann, er zeigte sich von den Leistungen und dem Engagement der jungen Brandschützer beeindruckt. „Ich bin sprachlos“, so Riegelmann mit einem Lächeln. Alsfelds Jugendfeuerwehrwart resümierte einen guten Verlauf des Szenarios. „Die Jugendlichen zeigten eine hervorragende Übung zur Bekämpfung eines Feuers“, so Dreßler.

Ein dickes Lob gab es auch von Bürgermeister Stephan Paule: „Ihr habt das wie die Profis gemacht“. Er sprach von einem großen Potential der Jugendlichen und zeigte sich sicher, dass die Mädchen und Jungen in Zukunft von der hellblau-orangen Jugendkleidung in die dunkelblau-gelbe Einsatzkleidung schlüpfen werden. „Wir brauchen Euch in der Freiwilligen Feuerwehr“, warb er an den Nachwuchs. Der Bürgermeister unterstrich, dass die jungen Feuerwehrleute nicht nur mit viel Spaß bei der Sache waren, sondern durch ihr wochenlanges Training auch professionell aufgetreten sind.

Vizestadtbrandinspketor Kevin Planz reihte sich den lobenden Worten für die Jugendfeuerwehrleute ein: „Es war einfach Klasse, was der Nachwuchs gezeigt hat“. Vizekreisjugendfeuerwehrwart Fabian Frank betonte in einem Grußwort, dass der Spaß bei der Jugendfeuerwehr wichtig ist. Er zeigte sich über das Interesse der Alsfelder Kommunalpolitik und den Stadtbrandinspektoren an der Jugendfeuerwehr erfreut. „Die Einsatzabteilungen brauchen die Jugendfeuerwehren für Nachwuchs“, so Frank. Wie er sagte, hat er bei der Übung einige Ideen für die Jugendfeuerwehren im Landkreis mitgenommen. Der Einladung zur Übung gefolgt war auch Heta Janitz, die der Jugendfeuerwehr kürzlich eine Kondolenzspende überreicht hatte.

 

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