Katwarn Warnungen

Alsfeld (pw). Von der Wasserrettung am Antriftstausee bis zum großen Waldbrand nahe Eifa reichten am Wochenende die Szenarien bei der 24-Stunden-Übung des Alsfelder Feuerwehrnachwuchses.

Rund dreißig Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehren aus Alsfeld und Eifa erlebten am Samstag und Sonntag insgesamt achtzehn Übungseinsätze. „Die Jugendlichen durchlaufen einen Tag wie bei der Berufsfeuerwehr“, schilderten die Jugendfeuerwehrwarte Mathis Kruse und Thomas Dreßler.

Von der Bedienung einer Brandmeldeanlage, über die Vorgehensweise zur Brandbekämpfung bis hin zur technischen Hilfeleistung hatte sich ihr 18-köpfiges Organisationsteam ein breites Trainingsspektrum überlegt. Mit reichlich Disconebel wurden beispielsweise Fahrzeugbrände an der Flohrshöhe, auf dem Wohnmobilstellplatz in den Erlen und im Reibertenröder Weg simuliert. Die mit Abstand aufwändigste Übung wurde in Zusammenarbeit mit Hessenforst in einem Waldstück nahe Eifa durchgeführt. Die Mädchen und Jungen entnahmen mit gleich zwei Tragkraftspritzen Löschwasser aus einem Waldbach (Eifa) und bekämpften das fiktive Feuer mit mehreren Strahlrohren. Die wohl spektakulärste Übung wartete an der Antrifttalsperre nahe Angenrod, hier wurden mit Schnelleinsatzboot und Rettungsring mehrere Ertrinkende aus dem Wasser gezogen.

Auf einem Feldweg zwischen Alsfeld und Liederbach wurde für die jungen Helfer mit Kakao und Wasser eine täuschend echt aussehende Ölspur auf den Asphalt gezaubert. Mit Besen und Bindemittel in Form von Sägespänen wurde das gestellte Malheur von den Jugendfeuerwehrleuten rasch beseitigt. Einen Pandabären „retteten“ die Jugendfeuerwehren am Samstagabend auf einem Firmengelände in Altenburg. Der plüschige Prankenbär war unter einem Auto eingeklemmt und musste mit einem pneumatischen Heber, Rüsthölzern und einer Trage aus seiner misslichen Lage befreit werden. Das tonnenschwere Fahrzeug glitt bei der gespielten Rettungsaktion hubweise empor, während die Mädchen und Jungen dem Pandabären gut zusprachen. Das gleiche Tier retteten sie bereits in den Mittagsstunden aus einem Kanal in der Nähe des Berfhofes.

Bei einem Verkehrsunfall auf der Schwalmbrücke nahe dem Gut Dotzelrod mussten die Nachwuchshelfer einer Ölsperre auf der Schwalm auslegen, da Betriebsstoffe in das Gewässer gelangten. Mit einem undichten Rohr wurde am Ringofen auf dem ehemaligen Gelände des Bundesgrenzschutzes ein Gefahrgutunfall für die Jugendfeuerwehren simuliert. Eigens für diese Übung hatten die Betreuer sogenannte Chemikalienschutzanzüge im Jugendfeuerwehrformat kreiert. Die Brandmeldeanlage einer Logistikzentrums in Altenburg forderte die jungen Brandschützer gleich mehrfach, zuletzt am Sonntagmorgen als es zu einem gespielten Brand im Bürobereich des Gebäudes kam. Auch dort mussten sie einen Altbekannten in Form eines kuscheligen Pandabären retten. Zwischen den Übungseinsätzen warteten auf den Feuerwehrnachwuchs Dienstsport und Küchendienst, die Nacht verbrachte er in einer Fahrzeughalle der Feuerwache. Hier waren mit Gitterboxen und Planen zwei Abteilungen aufgebaut worden.

 

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