Die Freiwillige Feuerwehr während des zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945

 

1Bei Kriegsausbruch Anfang September 1939 mussten innerhalb kurzer Zeit 60 Mann vom aktiven Mannschaftsbestand zum Wehrdienst einrücken. Darunter war auch Hauptbrandmeister Franz Hartmann. Zur Ergänzung fanden sich 75 nicht wehrdienstpflichtige Personen bereit, den Dienst für die eingezogenen Kameraden zu versehen. Am 16. 2. 1940 wurde Oberbrandmeister Hans Thöt durch Bürgermeister Dr. Völsing mit der weiteren Führung der Wehr beauftragt.

Im Jahre 1942 erhielt die Wehr ein weiteres, jedoch neues Löschfahrzeug 2
(LF 8). In der zweiten Hälfte des Krieges, ab 1943, übernahm Gg. Reuscher die Führung der Wehr.

Der verstärkt einsetzende Luftkrieg, die Bombardierung der Städte, forderte den äußersten Einsatz. Kamerad Heinrich Post als Zugführer und Julius Vagh, der das LF 8 mit seiner bewährten Mannschaft führte, kamen zu insgesamt 14 Einsätzen in Frankfurt, Kassel und Gießen. Die Stadt Alsfeld blieb zum Glück vor 3größerem Schaden durch den Luftkrieg verschont, doch musste die Wehr trotzdem mehrmals hier eingesetzt werden. Beim Brand der Lackfabrik Diegel Anfang 1945 ging die Lafettenmotorspritze aus dem Jahre 1926 zu Bruch und konnte nicht mehr repariert werden.