Tag der offenen Tür bei der Autobahnmeisterei Alsfeld

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Alsfeld (pw). Ihr 75-jähriges Bestehen feierte die Autobahnmeisterei Alsfeld am Sonntag mit einem Tag der offenen Tür. Hessen Mobil und viele weitere Beteiligte rund um die Fernverkehrsstraße präsentierten sich mit Fahrzeugen und Infoständen. Höhepunkt war eine Schauübung der Feuerwehr Alsfeld, bei der ein Auto in seine Bestandteile zerlegt wurde.

Insgesamt 65 asphaltierte Kilometer werden von den Alsfelder Straßenwärtern auf den Autobahn 5 und 7 betreut, von der Anschlussstelle Homberg (Ohm) über das Hattenbacher Dreieck bis hin zur Anschlussstelle Niederaula.  Rund 30 Mitarbeiter sind für den Betrieb auf dem Autobahnabschnitt bei Alsfeld beschäftigt, darunter vier Auszubildende. Der große Fuhrpark mit fünf Lastwagen, sechs Transportern, einem Hubwagen, einem Streckenwagen und mehreren Anhängern sowie Anbauteilen werden für die Autobahnpflege eingesetzt, die sich umfangreich zeigt.

Neben regelmäßigen Streckenkontrollen und der Unterhaltung der Straßen und Brücken zählen der Winterdienst sowie die Grün- und Gehölzpflege zu den Aufgaben der Autobahnmeisterei. Hinzu kommen die Instandhaltung von Entwässerungsanlagen entlang der Strecke und der Unfalldienst. „Die Autobahnmeisterei ist 24 Stunden im Einsatz und zu erreichen“, so der Leiter Martin Rehberg.

Am Sonntag zeigte sich die Autobahnmeisterei als perfektes Ausflugsziel. Für Kinder wurde mit Basteln, Malen und einer Hüpfburg reichlich Unterhaltung angeboten. Bei einer Fotoausstellung zeigte sich die Meisterei im Wandel der Zeit und über einen Bildschirm wurde ein direkter Einblick in die Verkehrszentrale bei Frankfurt geboten. Der ADAC präsentierte sich mit reichlich Informationsmaterial, ebenso die Autobahnpolizei aus Bad Hersfeld. Die Ehrenamtlichen rund um das Blaulicht aus Alsfeld stellten ihre Rettungs- und Einsatzfahrzeuge aus, dazu zählten DRK, Feuerwehr und THW. Auch die allgemeine Gefahrenabwehr des Vogelsbergkreises war mit einem großen Einsatzleitwagen und weiteren Spezialgeräten vor Ort und präsentierte zusammen mit dem Deutschen Amateur Radio Club die neue digitale Funktechnik, aber auch den Analogfunk. Bei der Schauübung der Feuerwehr Alsfeld wurde eine junge Frau aus einem Fahrzeug „geschnitten“. Mit Rettungsschere, Hydraulikzylindern und einem Spreizer mit Tonnenkraft öffneten die Feuerwehrleute die Karosserie augenscheinlich so leicht wie eine Konservenbüchse. Rund 300 Zuschauer verfolgten das Rettungsschauspiel unter der Leitung von Alsfelds Wehrführer Carsten Schmidt. Die beste Aussicht über den Tag der offenen Tür sicherten sich viele Besucher bei den Fahrten mit dem Hubsteiger der Autobahnmeisterei Alsfeld.