Katwarn Warnungen

Zu Besuch beim Romröder Sicherheitstag

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Romrod (pw). Der erste Romröder Sicherheitstag lockte am Samstag Hunderte Besucher in die Schlossstadt. Feuerwehr, Deutsches Rotes Kreuz, Technisches Hilfswerk und die Bundeswehr präsentierten sich rund um das Rathaus. Besonders Familien nutzten das vielfältige Angebot für einen Ausflug. Ein Riesen-Kicker, eine Kegelbahn unter freiem Himmel sowie eine Hüpfburg sorgten bei den jüngsten Besuchern für Spiel und Spaß.

Der Renner waren die Wasserspiele der Jugendfeuerwehren Kirtorf und Zell, bei denen mit Strahlrohr und Kübelspritze gespritzt wurde. Fingerspitzengefühl zeigten die Besucher bei der „Klettertour durch den Vogelsbergkreis“, die von der Jugendfeuerwehr Grebenhain zur Verfügung gestellt wurde. Mit einem Seil wurde dabei eine Kugel durch eine hölzerne Landkarte der Vogelsberger Städte und Gemeinden manövriert.

Gerätekraftwagen, Löschfahrzeuge und Krankentransportwagen wurden bei einer Technikschau präsentiert, dazu zählte auch die Drehleiter der Feuerwehr Alsfeld. Aus Stadtallendorf war zudem ein Krankenkraftwagen des Sanitätszentrums der Bundeswehr angerückt. Problieben auf einer Rettungstrage, Sitztests auf den Fahrerplätzen der Feuerwehrautos sowie Leiternsteigen auf die Dächer der Gerätewagen waren möglich. Im Einsatzleitwagen der Feuerwehr Kirtorf konnte zudem das Funken probiert werden. Das Technische Hilfswerk aus Alsfeld zeigte ein Gerät zur Rettung aus Kanälen und Schächten.

Ein großen Kuchenbuffet mit einem Dutzend selbstgebackener Kuchen sorgte besonders in den Nachmittagsstunden für Besucherandrang. Bei der offiziellen Eröffnung des Aktionstages erhielt die Jugendabteilung der Feuerwehr Romrod anlässlich ihres Geburtstages zahlreiche Spenden und Grußworte. Landrat Manfred Görig, einer der Gründer der Jugendfeuerwehr, reflektierte das zeitliche Geschehen. Er dankte in seiner Rede den aktiven Feuerwehrleuten für ihre 24-stündige Einsatzbereitschaft. Zur Diskussion um die Option von Berufsfeuerwehren merkte der Landrat an: „Ohne Ehrenamt geht der Brandschutz in dieser Breite und Anzahl der Feuerwehren nicht“. Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland gratulierte der Jugendfeuerwehr in einer Rede zum Geburtstag. Er lobte für die Durchführung des besonderen Tages der offenen Tür. „Das ist eine gute Möglichkeit zum Austausch am Gerätehaus“, so Dr. Holland. Er warb zudem für die Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen: „Die Warngeräte sind lebenswichtige Bauteile“.

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