Einsatz - H1, Ausleuchtung Landeplatz

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Alsfeld (pw). Ein schwerer Verkehrsunfall im Schwalm-Eder-Kreis führte am Sonntagabend zu einem Einsatz für die Feuerwehr Alsfeld. Der lebensbedrohlich verletzte Unfallfahrer wurde mit einem Rettungswagen in das Kreiskrankenhaus Alsfeld eingeliefert, von wo er mit dem Rettungshubschrauber Rhein-Main in eine Frankfurter Klinik weitertransportiert wurde.

Die Alsfelder Feuerwehrleute leuchteten für die Flugretter einen Landeplatz am Krankenhaus aus, sie waren mit vier Fahrzeugen unter der Leitung des Stadtbrandinspektoren-Duos Michael Eilts und Carsten Schmidt vor Ort. Der neue Gerätewagen Logistik der Feuerwehr Alsfeld erlebte bei dem Einsatz seine Jungfernfahrt und wurde ebenfalls zur Ausleuchtung mit einem Teleskoplichtmast eingesetzt.

Bei dem Unfall auf der Bundesstraße 254 bei Röllshausen prallte ein 48-jähriger Mann nach einem Überholmanöver gegen einen Baum. Er wurde in seinem Unfallwrack eingeklemmt und musste von den Feuerwehren Schrecksbach und Röllshausen mit hydraulischen Rettungsgeräten aus dem Fahrzeug befreit werden. Die komplizierte Rettung aus dem völlig deformierten Unfallwagen benötige über eine halbe Stunde. Wie Einsatzleiter Heinz-Georg Schultheis von der Feuerwehr sagte, gestaltete sich die Rettung des 48-Jährigen sehr schwierig. „Da war es von Vorteil, dass wir zwei unterschiedlich große Rettungssätze zur Verfügung hatten“, so Schultheis. Die Polizeistation Schwalmstadt nahm die Ermittlungen zu dem Unfall auf, im Bereich der Bundesstraße herrscht Tempolimit 70 und Überholverbot. Die B 254 war während der Rettungs- und Bergungsarbeiten voll gesperrt.

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